~ Franz Kafka


Was bleibt..."da war mal was... und man weiß nicht, wieviel echt und wieviel gespielt war - wieviel verheimlicht wurde und wie offen er war. Ob er meistens nur ausprobiert hat, wie manipulierbar ich bin? Oder ob er das vielleicht "unabsichtlich" getan hat? ..und auch nur manchmal... wenn er die Kontrolle verloren hat. Ich weiß nicht einmal, ob er die Kontrolle überhaupt oft verliert... oder ob er nur so tut, um eine Entschuldigung zu haben.Was bleibt...
Verstehen Sie jetzt annähernd, wovon ich spreche?
Er wird "immer" (das sollte ich vielleicht nicht sagen) in meinem Leben sein - w


UntitledIch habe keinen Schatten an dem ich festhalten kann Ich kenne keinen Menschen der mich definiertUntitled
Es gibt keinen Platz an den ich gehöre Es gibt keine konstante Kraft die auf mich wirkt
Ich habe keinen Schatten über den man springen könnte Ich kenne keinen Menschen der mich ändern könnte
Es gibt keinen Platz der mich festhalten würde Es gibt keine konstante Kraft die mich definiert
Nur ich bin Angriff und Verteidigung und forme meinen Schatten- vielleicht auch später mal - den Schattenwerfer


Man muesste etwas Grosses tun„Man müsste etwas Großes tun, etwas Besonderes.“ Er nahm einen kurzen Zug von seiner Zigarette und während er den Rauch ausstieß, schweifte sein aufmerksamer Blick durch den Raum. Ohne auf die Menschen um uns herum zu achten, er sah sich lieber die Struktur des Holzes an, aus dem der Tisch gemacht war, an dem wir saßen, oder den Schatten der Treppe, die sich über unseren Köpfen nach oben ins Erdgeschoss wand. Ich beobachte ihn still, studiere seine Züge und verliebe mich einmal mehr in jedes winzige Detail in seinem Gesicht. Er runzelt die Stirn, zieht die Augenbrauen eng zusammen und kräuselt seine wunderschön geschwungenen, warmMan muesste etwas Grosses tun


Und er hatte mich gefragt..Plötzlich hatte ich die Ketten gesprengt, die mich hielten. Ausgebrochen aus dem Gefängnis, das den Namen Gewohnheit trägt. Geflüchtet vor zu großer Freiheit, die immer mit Schmerz verbunden war.Und er hatte mich gefragt..
Die Ketten, die mich hielten.. – hielten sie mich fest? Der Käfig, der mich einengte.. – barg er mich? Die Freiheit, die mich verletzte.. - war sie meine einzige Chance?
Aus Angst vor dem unheimlichen Vertrauen, das sich all die Monate lang aufgebaut hatte. Und er hatte mich gefragt, ob ich mit ihm abhauen würde – weg von hier und ans Meer, nach Holland.  


MorgenszeneEr ist schon aufgestanden. Das beklemmende Gefühl jemanden zu nahe an sich heran gelassen zu haben, liegt mir wo die Rippenbögen sich vereinen. Nur in Boxershorts steht er am Waschbecken. „Feldenkrais,“ rechtfertigt er sich als er merkt, dass ich am Türrahmen lehne und ihn beobachte. „Ich putz’ mir die Zähne immer mit der linken Hand- um die rechte Gehirnhälfte besser zu beanspruchen“ - vom Zahnpastschaum unartikulierte und gedämpfte Worte, während er den Kopf leicht in den Nacken legt. Müde lächelnd wechsle ich mein Höschen. Meine Hände riechen nach ihm und ich habe das Gefühl, meine Wangen brennen feuerrot.Morgenszene
We
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Lass uns im Meer versinken,
in Algenstädten wohnen
und nur im Mondenschein wieder auftauchen.
Martin Walser
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portfolio planet
Geht's dir gut?
Lisa
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Martin Walser
sori it took me this long coz i juz got back my net connection. bummer..
but thanks a lot! and welcome to DA.
vielen, herzlichen Dank für dein Fav!!! Freut mich so sehr!
Danke, dass du die Geschichte so nachempfinden kannst.
Hast echt recht, dass man hier leider gar kein Feedback zu seinen Texten bekommt- aber ich werd auf alle Fälle immer bei dir vorbei schauen und Kommentare schreiben
Liebe Grüezilis-
Lisa
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Martin Walser
Wie schön endlich jemanden zu finden, der auch deutsche Prosa schreibt!
Inspirative Grüße-
Lisa
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Martin Walser
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